September 2026

Flohmärkte in Belgien: Wo und wann schatzsuchen

Große Plätze, Dörfer im Süden, wöchentliche Flohmärkte: Wie sich das belgische Schnäppchenjagd-Jahr organisiert und wie man das Beste daraus macht.

Belgien ist ein Land der Schatzsuche. Die Dichte an Flohmärkten, Trödelmärkten und Ausverkäufen ist in Europa unübertroffen, und der Kalender ist regelmäßiger, als man denkt.

Zuerst die permanenten Flohmärkte. Die Wochenmärkte – Place du Jeu de Balle in Brüssel jeden Morgen, am Wochenende noch lebhafter – sind das ganze Jahr über geöffnet. Dort findet man alles, auch ernsthafte Stücke, aber man muss früh kommen: Die Antiquitätenhändler selbst tätigen dort ihre Einkäufe zur Eröffnung.

Dann die Dorfflohmärkte, vor allem von Mai bis September. Die Wallonie Picarde, der Condroz und Westflandern veranstalten fast jeden Sommer-Sonntag Ausverkäufe. Dort kommen die Familienmöbel zum Vorschein: Eichenschränke, Brottruhen, Bauerntische, oft direkt von den Erben zu vermittlungsfreien Preisen verkauft.

Schließlich die großen Messen. Die Antiquitätenmessen in Brüssel und Antwerpen im Winter und Frühjahr bieten einen Maßstab: Dort sieht man die Crème de la Crème, und man versteht, was die Dinge wert sind, wenn sie restauriert, dokumentiert und garantiert sind.

Die richtige Anwendung: Flohmärkte besuchen, um das Auge zu schulen, Dorfflohmärkte für Gelegenheiten, Messen, um Preise zu lernen. Und wenn man das richtige Stück haben möchte, ohne jeden Sonntag dafür opfern zu müssen, dann bündelt eine Auswahl wie die von Maison Boitel die Arbeit unabhängiger Antiquitätenhändler an einem Ort, mit 0% Provision.

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