September 2026

Alte Beistelltische: Die Stücke, die einen Raum verändern

Guéridon, Nähtisch, Couchtisch: Warum kleine antike Möbel der beste Einstieg sind und wie Sie sie auswählen.

Kleine Stücke bewirken große Veränderungen. Ein alter Beistelltisch, wo vorher nichts war, verleiht einem Raum einen Schwerpunkt – und das ist die Kategorie, in der Altes das Neue mühelos schlägt.

Zuerst der Guéridon. Zentraler Fuß, runde oder achteckige Platte, ursprünglich dazu gedacht, eine Kerze oder eine Tasse zu tragen: Er passt überall hin, neben einen Sessel, in eine Diele, an die Ecke eines Sofas. Aus Mahagoni im Empire-Stil oder aus Obstholz des 19. Jahrhunderts kostet er oft weniger als sein neuwertiges Pendant aus der Massenproduktion.

Dann der Nähtisch, ein Möbelstück des 19. Jahrhunderts: Platte mit Fächern, manchmal eine Marmorplatte, schmale Schubladen. Umnutzt als Bar, Frisiertisch, Wohnzimmer-Aufbewahrung, bringt er Intarsien, die kein modernes Möbelstück zu diesem Preis bietet.

Zuletzt der Couchtisch, eine moderne Kategorie, die Altes mühelos liefert: stilvolle Couchtische, Beistelltische aus den 1930er Jahren, kleine Konsolen. Die Auswahlregel ist dieselbe wie überall: gesunde Struktur, Platte ohne irreversible Wasserflecken, an die beabsichtigte Nutzung angepasste Höhe – etwa 55 cm neben einem Sofa, 70 cm neben einem Bett.

Das Kleinmöbel ist auch die beste Schule für das Auge: Auf diesem Preisniveau kann man zwei Stücke vergleichen, kaufen, mit ihnen leben, risikofrei wieder verkaufen. So bilden sich alle Sammler.

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