März 2026
Silberpunzen, ohne Fachjargon
Feingehalt, Meister-Goldschmied, Prüfamt: Vier kleine Punzen, die die ganze Geschichte erzählen.
Ein Silberobjekt trägt in der Regel mehrere zu verschiedenen Zeiten geschlagene Punzen: den Feingehalt der Legierung, die Marke des Herstellers, die des Prüfamtes, manchmal einen Datumsbuchstaben.
In Belgien und Frankreich ist der Feingehalt der zuverlässigste Hinweis: 800, 833, 900 oder 925 Tausendstel. Ein Objekt, das lediglich mit „silver plated“, „EPNS“ oder „métal argenté“ gekennzeichnet ist, ist kein Massivsilber, unabhängig von seiner Qualität.
Ein praktischer Tipp: Fotografieren Sie die Punzen bei Streiflicht vor jeder Reinigung. Ein energisches Polieren rundet die Konturen ab und macht die Identifizierung endgültig unmöglich.
