August 2026
Antikes und Zeitgenössisches geschmackvoll mischen
Drei einfache Regeln: eine Dominante, ein Größenunterschied, ein gemeinsames Material.
Ein gelungenes Interieur ist niemals ein Epochenkatalog. Wählen Sie eine Dominante – meist zeitgenössisch – und lassen Sie das Antike als Akzent wirken: Eine Louis-XVI-Kommode in einem weißen Flur ist besser als sechs Möbelstücke desselben Jahrhunderts in Reihe.
Spielen Sie anschließend mit der Größe. Ein großer antiker Spiegel über einer niedrigen Konsole, ein kleiner Nachttisch aus dem 18. Jahrhundert neben einem sehr breiten Bett: Der Kontrast der Dimensionen schafft den Rhythmus, den die Symmetrie zerstört.
Suchen Sie schließlich nach einem gemeinsamen Material. Das Messing einer modernen Leuchte korrespondiert mit den Bronzen eines antiken Möbels; die Eiche einer Arbeitsplatte antwortet auf eine rustikale Bank. Ein Faden genügt, um zwei Jahrhunderte zu verbinden.
Letzter Tipp: Restaurieren Sie nicht alles. Eine sichtbare Abnutzung macht deutlich, dass das Objekt gelebt hat – genau das fehlt neuen Möbeln.



