Diese aus der Republik Kongo stammende und auf das Ende des 19. oder den Anfang des 20. Jahrhunderts datierte Lega-Maske aus geschnitztem Holz zeigt ein ovales, mit weißen Pigmenten gefasstes Gesicht, über dem sich zwei gebogene Hörner erheben. Das Gesicht ist durch längliche Augen mit leicht erhabener Einfassung, eine gerade Nase und einen schmalen Mund mit eingeritzten kleinen Schneidezähnen gegliedert. Eine Reihe regelmäßig angeordneter Durchbohrungen säumt den pigmentierten Bereich. Das in einer belgischen Privatsammlung aufbewahrte Stück weist Oberflächenabrieb sowie einen sichtbaren vertikalen Riss auf, der durch die rechte Gesichtshälfte verläuft. Das Objekt misst 26 cm in der Höhe und 19 cm in der Breite.